Osborne „Ozzie“ Cox schreibt seine Memoiren, nachdem er bei der CIA gekündigt wurde. Seine genervte Frau interessiert das eher wenig, denn sie vergnügt sich lieber mit dem Regierungsbeamten Harry. Er ist auch der Grund, weshalb sie sich von Ozzie scheiden lassen will. Ihr Anwalt rät ihr dazu, Materialien wie Daten und Akten ihres Mannes zu sammeln, um sie gegen ihn zu verwenden. Doch diese CD erreicht den Anwalt nie. Die Fitnesstrainerin Linda und ihr etwas dümmlicher Kollege Chad finden sie in der Umkleidekabine. Die beiden wittern ihre große Chance: sie wollen Osborne mit dem brisanten Inhalt erpressen. Dieser will sich jedoch nicht erpressen lassen und so wenden sich Linda und Chad an die Russen, in der Hoffnung hier ihre „heiße Ware“ loszuwerden. Doch bald müssen, die beiden Hobby-Erpresser feststellen, dass die ganze Angelegenheit komplizierter ist, als anfänglich gedacht und nicht nur die Liebe, sondern auch die Geheimdienste machen den beiden nun das Leben schwer…
Die Coen-Brüder haben mit „Burn After Reading“ eine skurrile Agentenkomödie geschaffen, die keine Wünsche offen lässt. Die Geschichte wird mit schwarzem Humor und einer teilweise derben Sprache erzählt. Das Schauspielerensemble, das die Coen-Brüder aufgestellt haben, kann sich sehen lassen. So kann Brad Pitt in seiner Rolle als dümmlicher Fitnesstrainer überzeugen und George Clooney nimmt man den Frauenhelden sowieso ab. Ein absolutes Highlight ist John Malkovich als ehemaliger CIA-Analyst.
Schwarzer Humor, großartige Schauspieler und ein skurrile Handlung, was will man mehr?

