Seit zwei Jahren sind Marion und Jack ein Paar. Auf ihrer Reise Reise durch Europa lernen sich die beiden New Yorker jedoch erst richtig kennen. Während ihres Venedig-Aufenthalts nervt Jack die Berufsfotografin wiederholt mit seinen zeitfressenden Schnappschüssen. Auf ihrem Rückweg legen die beiden noch einen Zwischenstop in Paris ein. Die gebürtige Französin und ihr amerikanischer Freund quartieren sich bei Marions Eltern ein, die in der Zwischenzeit Kater Jean-Luc in Pflege genommen haben. Im familiären Umfeld angekommen, muss Jack erfahren, dass es eine Seite an seiner Partnerin gibt, von der er zuvor keine Ahnung hatte.
Julie Delpy verblüfft ihre Zuschauer als Regisseurin, Drehbuchautorin, Produzentin, Cutterin und eigene Hauptdarstellerin mit französischer Direktheit. Ihre Inszenierung versteht es, Vorurteile und Klischees humorvoll und ansprechend zu karikieren. Die ulturunterschiede zwischen Franzosen und US-Amerikanern bleiben dabei genauso wenig auf der Strecke, wie die Überspitzung persönlicher Eigenheiten oder der Kunstszene der ranzösischen Hauptstadt. Vor diesem Hintergrund gedeiht der unprätentiöse Sprachwitz und die erfrischenden Dialoge prächtig.

