Hannover im Jahr 1986. Der 19 jährige Karl Koch findet sich in der undurchsichtigen Welt der Erwachsenen nicht zurecht. Er glaubt, dass die politischen Zentren von wenigen Mächten kontrolliert werden, ähnlich wie in seinem Lieblingsroman "Illuminatus!" Dessen Helden dem Rebellen Hagbard Celine eifert Karl nach. Auf seinen nächtelangen Streifzügen durch geheime Datennetze taucht er ein in eine Welt aus Industriespionage, KGB und Kokain, in der die Grenze zwischen Fiktion und Wirklichkeit bald fließend werden. Schneller als in seinen Tagträumen sieht der Hacker in ein gefährliches Spiel verwickelt, dessen Teilnehmer er nicht ausgesucht hat. Dabei stößt er auf Zusammengehänge, die deutlich machen das nichts so ist, wie es scheint... Karl Koch ist keine fiktive Figur. Ihr liegt das Schicksal eines gleichnamigen jungen Mannes zu Grunde, der Ende der 80er Jahre in einen spektakulären Fall von Computerspionage verwickelt war. Die Justiz ermittelt damals gegen den 23 jährigen, der mit zwei Freunden zusammen, Rechner von Militär, Raumfahrt- und Rüstungsfirmen angezapft und die Daten über Mittelsmänner an den KGB verkauft hatte. Kochs Pseudonym: "Hagbard Celine".

