Die Kamera gleitet über ein gleichförmiges amerikanisches Vorortidyll. Weiße Häuser, geleckte Straßen, manikürte Vorgärten. „Meine Name ist Lester Burnham“, legt sich aus dem Off die sanfte Stimme des Erzählers über die Bilder. „Das ist meine Nachbarschaft. Das ist meine Straße. Das ist mein Leben.“ Und dann, in nicht minder gleichgültigem Tonfall: „Ich bin 42 Jahre alt. In weniger als einem Jahr werde ich tot sein. Natürlich weiß ich das noch nicht. Eigentlich bin ich jetzt tot.“
So fängt ein Film an, der sehr stark an Millers „Tod eines Handlungsreisenden“ erinnert. Lester hat viele Probleme wie Ehe, Job oder Familie und um sich dieser zu entledigen, bricht er aus der Gesellschaft aus, was ihm zum Verhängnis wird. Eine gelungene schwarze Komödie, die sich die Gesellschaftskritik nicht verkneifen kann.

