Auf der Erde wird ein Hilferuf vom Planeten TEM 4 empfangen. Doch das Raumschiff Cynro, das zur Hilfe ausgesandt wird, findet keine Spur von einer Notsituation. Im Gegenteil: Kommandantin Akala und ihre Besatzung werden vom Herrscher Ruko, dem Anführer der reichen Temener, zu einem rauschendes Fest eingeladen, wo deren Bewusstsein mit Drogen manipuliert wird. Nur der aus Sicherheitsgründen an Bord gebliebene Navigator Suko schöpft Verdacht und versucht auf eigene Faust, das Geheimnis von TEM 4 zu entschlüsseln. Dabei entdeckt er das dunkle Geheimnis der Temener: In einem Bergwerk müssen die Ureinwohner des Planeten Sklavenarbeit verrichten. Von ihnen stammte auch der Notruf. Wie können die Erdenbewohner helfen? Ein erbarmungsloser Kampf gegen die Unterdrücker beginnt...
In der Zeit ihres Bestehens produzierte die DEFA nur vier utopische Filme, oder SciFi wie man heute sagen würde. Vor allem der hohe Aufwand für diese Filme schreckte damals ab. „Im Staub der Sterne“ ist der letzte und wohl auch beste in dieser Reihe und ein gutes Beispiel dafür was diese Art Filme so aufwändig macht. Vor einem beeindruckenden Bühnenbild kommt der Film passend zu seiner Zeit mit grellbunten Lackschlaghosen, perfekt sitzende Frisuren, leicht bis nicht bekleidete Tänzerinnen und Weltraumkostüme im ABBA Style daher. Der Soundtrack nimmt dabei teilweise etwas seltsame Züge an. Und in dem ganzen Spektakel wird die Botschaft an die unterdrückten Arbeiter natürlich nicht vergessen.
Die einzige Möglichkeit diesem Film seinen verdienten Kultstatus zu verschaffen ist ihn zu sehen und anderen weiter zu empfehlen!
Sebastian Fett
Teilweise zitiert von www.Digitalvd.de

